Photovoltaik Solaranlage im Trend

Photovoltaik SolaranlageDie Photovoltaik ist eine direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom. Dazu werden Solarzellen benötigt, umgangssprachlich auch Module genannt. Die Photovoltaik gehört zur Solartechnik. Die umfasst ihrerseits noch weitergehende technische Nutzungen der Sonnenenergie.

Der von einer Photovoltaik Solaranlage erzeugte Strom wird anschließend über den Wechselrichter in das öffentliche Stromnetz eingespeist, also an einen Energieversorger verkauft. Der Verkaufserlös ist die Einspeisevergütung. Sie ist von Gesetzes wegen ab Inbetriebnahme der Photovoltaik Solaranlage zwanzig Jahre lang garantiert. Alternativ dazu wird der erzeugte Strom vom Anlagenbetreiber als dem Stromerzeuger eigengenutzt, also selbst verbraucht.

Photovoltaik Solaranlage als Eigentum auf dem Dach des Eigenheimes

In den meisten Fällen wird eine private Photovoltaik Solaranlage auf dem Gebäudedach des Eigenheims betrieben. Zu den Voraussetzungen dafür gehören die Dachausrichtung nach Süd/Südwest, ein Neigungswinkel der Dachfläche von etwa vierzig Grad sowie eine weitgehende Schattenfreiheit. Der Ertrag, sprich der erzeugte Strom gemessen in Kilowattstunden, lässt sich anhand von statistischen und Erfahrungswerten recht genau berechnen.

Der Anlagenbetreiber bietet bei der Fremdfinanzierung seiner Photovoltaik Solaranlage dem Kreditinstitut mit dem garantierten Erlös aus der Einspeisevergütung eine gute Sicherheit für die Darlehensfinanzierung. Wenn die Photovoltaik Solaranlage finanziert, also abbezahlt ist, dann werden mit der Stromerzeugung Einnahmen erzielt, ohne dass dafür nennenswerte Ausgaben anfallen. Spätestens jetzt ist die eigene Photovoltaik Solaranlage für den Hauseigentümer ein rentables, also ertragreiches Gewerbe.

Beteiligung an der Photovoltaik Solaranlage als Investor und Anteilseigner

In den Anfangsjahren waren privat betriebene Photovoltaik Solaranlagen den Hauseigentümern vorbehalten. Bewohnern von Eigentums- oder von Mietwohnungen fehlte buchstäblich das eigene Dach über dem Kopf, um die Solarmodule aufstellen zu können. Heutzutage besteht für diesen Interessentenkreis die Möglichkeit, sich an gemeinschaftlich betriebenen Photovoltaik Solaranlagen zu beteiligen.

Auf Gebäudedächern von Schulen, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk oder Krankenhäusern bis hin zu Kirchen werden Photovoltaik Solaranlagen betrieben. Mit einem vom Anlagenbetreiber festgelegten Betrag im meistens niedrigen vierstelligen Bereich beteiligen sich Privatanleger an den einmaligen Investitionskosten. Die werden in diesem Falle nur teilweise oder überhaupt nicht fremdfinanziert. Die Verzinsung der Kapitalanlage erfolgt über die Erlöse aus der Einspeisevergütung, die ab der Inbetriebnahme zur Verfügung steht.

Photovoltaik Solaranlage auf dem gemieteten Dach

Ein weiteres Geschäftsmodell für die Photovoltaik Solaranlage ist das langfristige Anmieten einer größeren Dachfläche. Dazu eignen sich Stallungen in ländlichen Gebieten oder Dächer von größeren Gebäuden wie Tennis-, Reit- oder Montagehallen. Der Investor einer Photovoltaik Solaranlage schließt mit dem Gebäudeeigentümer einen langfristigen Mietvertrag zum Betreiben der Photovoltaik Solaranlage.

Der Gebäudeeigentümer erzielt so Mieteinnahmen mit einer Dachfläche, die ansonsten ungenutzt bleiben würde. Er selbst kann oder möchte nicht investieren. Und mit dem Betreiber der Photovoltaik Solaranlage kann letztendlich vereinbart werden, ob die Miete in Euro oder in Naturalien, sprich in Strom gezahlt wird.

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